Remember me - Taizé

Vom 9. bis zum 13. Mai haben sich 37 Jugendliche und junggebliebene Erwachsene auf das Erlebnis “Taizé” eingelassen. Mit dabei waren Teilnehmer aus Homburg, der DPSG Heckendalheim und vielen weiteren Ortschaften von nah und fern. Es war für uns alle wieder ein tolles Ereignis und wir konnten uns nur sehr schwer von Taizé wieder verabschieden. Während unseres Aufenthaltes sind viele schöne Bilder entstanden, die wir euch natürlich nicht vorenthalten möchten. Bereits früh morgens machten wir uns mit dem Bus auf den Weg in Richtung Taizé. Dort wurden wir, wie jedes Jahr herzlich empfangen.

 

Schon im Bus stellten wir uns die Frage, ob wir in Zelten oder Baracken untergebracht werden. Dort angekommen kam dann die gute Nachricht: “Wir dürfen in Baracken schlafen!”. Nachdem unser Gepäck abgeladen wurde, ging es für uns sofort ins Abendgebet. Das Taizé-Feeling packte uns sofort. Später gingen wir gemeinsam zum Ojak und kauften uns dort alles mögliche von Chips bis Wasser. Da durfte das Feiern natürlich auch nicht zu kurz kommen und so trafen wir uns zum gemeinsamen Singen der typischen Taizé Hits, “Wonderwall, Take me home,...” am Zelt hinter dem Ojak.

Am nächsten Morgen standen manche schon sehr früh auf, um vor dem Morgengottesdienst noch einmal die allmorgendliche warme Dusche genießen zu können. Hier heißt es: “Wer zuerst kommt, malt (duscht) zuerst”. Danach gab es erstmal ein typisches Frühstück, das zwar sehr einfach ist, aber trotzdem allseits beliebt. Dieses besteht aus Schokolade, Zitronentee bzw. Kakao und einem Brötchen mit Butter. Und wie jedes Jahr stellt sich einem da die Frage, wie kommt die Butter und die Schokolade auf das Brot (ohne Messer). Da werden jedes Jahr neue Methoden entwickelt.

Zu unserem normalen Tagesablauf gehörten auch die Bibelstunden, bei denen wir uns zunächst gemeinsam mit einem Bruder trafen und eine Bibelstelle bearbeiteten. Später trafen wir uns dann in Kleingruppen und neue Freundschaften entstanden. Schnell kamen Schweizer, Deutsche,... ins Gespräch unnd es entwickelte sich bei vielen Gruppen eine tolle Gruppendynamik. In unserer freien Zeit gingen wir entweder zur Quelle, einem Ort der zur Besinnung dient und man einfach mal die Seele baumeln lassen kann, zum Eisbauer in der Nähe, zum Grab von Frére Roger, dem Gründer von Taizé oder einfach in kleinen Gruppen durch die Natur.

Da wurden sogar Kühe zum unvergesslichen Erlebnis. Als wir am letzten Tag wieder mit dem Bus heimfuhren waren viele von einem “Taize-Abschieds-Virus” befallen - keiner wollte so recht nachhause. Da half leider auch keine Wehmut uns so trennten wir uns am letzten Tag dann von dem schönsten Hügel der Welt und begaben uns auf die Rückreise. Schon auf der Rückfahrt blickten wir auf diese vergangenen Tage zurück, in denen wir zu einer tollen Gruppe zusammengewachsen waren. Es war einfach eine KjGeniale Zeit und Taizé beweist, dass Kirche auch in der heutigen Zeit noch tausende von Jugendlichen berühren kann.

Und eines ist klar, Taizé 2019 - wir kommen!

 

Nach Taizé ist vor Taizé!